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6 Tipps um schneller Thai zu lernen

Oktober 25, 2020

Ich kann mir vorstellen, dass jeder so schnell wie möglich Thai oder eine andere Sprache so beherrschen können will, dass man sich darin unterhalten kann. Falls du auch nach Möglichkeiten suchst, um sofort schnell und flüssig Thai zu sprechen, dann erst mal die schlechte Nachricht: Dies ist nicht wirklich möglich. Diese Sprache von heute auf Morgen perfekt zu beherrschen geht nicht, es ist immer ein Prozess. Ich weiß, wovon ich rede und wie es ist, wenn man schnell flüssig sprechen will. Oft hat mich dieser Drang jedoch von Fortschritten abgehalten. Die gute Nachricht ist aber, es gibt Tricks und Mittel, um so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen. Schau dir also diese 6 Tipps um schneller Thai zu lernen an, was die Grundvoraussetzung für ein schnellst-mögliches Thai lernen ist.

 

1. Der Schlüssel zum Thai-Lernen ist der Wortschatz

So wichtig die Grammatik auch ist, sie hat keinen Zweck, wenn man sie nicht mit Vokabular füllen kann. Sobald man angefangen hat, einige thailändische Wörter zu lernen, kann man sie anwenden, besonders, wenn man im Land ist. Die thailändische Sprache weicht zwar sehr von Deutsch und den meisten europäischen Sprachen ab, was es schwer macht. Es gibt aber auch einiges, was diese Sprache leicht macht. Und das ist z.B., dass man mit wenigen Wörtern schon Sätze bilden kann oder sogar nur mit einem Wort schon verstanden wird, da im Thailändischen Verben und Adjektive nicht gebeugt werden, also immer gleich bleiben. Man muss also nur 3 Wörter plus Personalpronomen lernen, um für jede Person Zukunft, Vergangenheit, Gegenwart und Konjunktiv eines Verbs auszudrücken. Daher ist die Grammatik nicht ganz so schwer und man kann sich besser auf den Wortschatz und vor allem die Töne konzentrieren.

Versuchen also, die Grundlagen der thailändischen Grammatik wie die Wortreihenfolge (Subjekt, Verb, Objekt) zu lernen. Das sollte ausreichen, um den Einstieg zu erleichtern. Ansonsten sind Wortschatz, Töne und die schnellstmögliche Anwendung des Wortschatzes wichtiger.

 

2. Suche dir einen Muttersprachler zum Üben

 

 Um den ersten Tipp anwenden zu können, muss man natürlich auch jemanden haben, mit dem man den gelernten Wortschatz üben kann. Ein Sprachlern-Buddy, der einen auch korrigiert und möglichst nicht verurteilt, ist fast nötig, um schnell Fortschritte zu machen, vor allem, wenn man nicht in Thailand ist. Ansonsten kann man sich auch einfach die Thailänder, mit denen man zu tun hat, also beim Einkaufen, Restaurantbesuch, Werkstatt etc. zu seinen Buddys machen. Das heißt, ohne dass sie es wissen einfach so viel wie möglich Thai bei ihnen anwenden. Die meisten Thais sind geduldig und versuchen einen zu verstehen.

Einen Buddy zu haben, der kein oder kaum Englisch (oder Deutsch) spricht, ist am besten. Wenn du und dein Buddy recht flüssig im Englischen seid, dann ist die Gefahr groß, einfach aus Faulheit auf Englisch zu sprechen.

Unser Hirn verbraucht die meiste Energie, daher greift es am liebsten auf gelerntes zurück, um Energie zu sparen, als neues zu lernen. Je älter man wird, desto fauler wird unser Gehirn und daher werden die meisten auch immer unflexibler je älter sie werden. Unser "Akku" geht quasi, je älter wir werden, immer mehr zur Neige und das Akkuaussaugeorgan Nummer 1 versucht auf Sparflamme zu gehen. Es ist also ein rein natürlicher Effekt, mit jemandem auf einer Sprache kommunizieren zu wollen, die das Hirn schon kennt. Es braucht viel innere Stärke, um nicht ins Englische zu verfallen.

Thai in einer Schule zu lernen und einen Lehrer zu haben, der einen zum Thai sprechen zwingt, weil er dafür bezahlt wird, hilft auch ungemein, da er zwar Englisch (oder Deutsch, je nachdem wo man ist) kann und einem Wörter übersetzt, aber er sich als Lehrer seiner Aufgabe bewusst ist und nicht einfach in eine englische Konversation verfällt (ich spreche da aus Erfahrung).

 

3. Thailändische Medien

Medien wie Filme, Serien, Smartphone-Spiele und Musik sind heutzutage natürlich ganz leicht zu beschaffen. Dies auf Thai zu tun hilft ungemein. Am Anfang helfen simple Videos, beispielsweise auf YouTube, in Form von Cartoons oder generell Kinderprogramme. Ich persönlich finde diese Märchen hilfreich. Es sind oft bekannte Geschichten auf Thai mit Untertitel und in sehr einfacher Sprache.

Wer sich richtige Spielfilme auf Thai anschauen will, dem empfehle ich für den Anfang synchronisierte Filme. Auch wenn die ein bisschen lächerlich sind, so ist die Aussprache dort klarer und es wird weniger Umgangssprache benutzt, als in Filmen aus Thailand.

Ansonsten hilft Musik ungemein. Thailänder sind musikalisch sehr begabt, legen Wert auf qualitative Musik mit richtigen Instrumenten. Selbst in den kleinsten Orten gibt es oft einen Instrumente-Laden. Auch wenn die thailändische Pop-Musik nicht jedermanns Sache ist, so ist sie von der Qualität her gut produziert und deutlich besser, als die Musik der umliegenden Länder. Neben der Pop-Musik machen auch die Thais Musik aus jeder Musikrichtung. Man kann einfach mal im Internet suchen und wird fündig. Wenn man ein Lied hört, das man mag, hilft auch das Handy nach dem Titel suchen zu lassen, dann stößt man durch diesen Titel auch noch auf weitere in der Musikrichtung.

 

4. Mut, Fehler zu machen

language learning practice

Bleibe mit dem Thai Lernen auf dem Laufenden

Scham und Verlegenheit kann eins der größten Hindernisse sein! Ich selbst hab mich lange Zeit nicht getraut, Thai zu sprechen, weil ich keine Fehler machen wollte. Ich hatte den Drang, erst richtig perfekt und fehlerfrei Thai sprechen zu können, bevor ich mich auf Thai unterhalte. Das ist natürlich Schwachsinn und hält einen nur ab. Es ist wie laufen Lernen zu wollen, ohne aufzustehen. Das tat ich natürlich nur aus Angst davor, Fehler zu machen, weil man sich schämen könnte und vielleicht ausgelacht wird.

Je mehr ich aber einfach gesprochen und Fehler gemacht habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass das Gegenteil der Fall ist. Selbst wenn man Fehler macht, die Tatsache dass man überhaupt Thai spricht, wird hochgradig anerkannt und die Thais freuen sich darüber. Wenn man ein falsches Wort oder den falschen Ton sagt, dann kommt ein "Ach so, du meinst....." und schon hat man wieder was gelernt.

Es ist auch wichtig, so viel wie möglich genau zuzuhören, wie die Thais etwas ausdrücken und sich das zu merken, sonst geht es oft unter. Man kann dann vielleicht etwas verstehen, aber nicht unbedingt auch selbst so sagen, wenn man es sich beim Zuhören nicht bewusst merkt. Das gilt natürlich für alle Sprachen und ist ein sehr wichtiger Faktor, wenn man durch Kommunikation oder Medien lernt!

 

5. Verwendung von Sprachlern-Apps wie Ling

So sehr ich es hasse, dies wie eine Werbung für unsere App klingen zu lassen, hinter dieser Empfehlung steckt die Wahrheit. Ich nutze Ling schon, bevor ich anfing dafür zu arbeiten und mein Thai wurde dadurch verbessert.

Heutzutage hat ja fast jeder meistens sein Smartphone dabei. Egal, ob man zur Arbeit pendelt, reist, auf jemanden oder etwas wartet oder zu Hause herumsitzt, es gibt immer Situationen, in denen man sich langweilt.

Warum also statt einem Handyspiel, das außer Unterhaltung nichts bringt, sich nicht mithilfe einer Sprachlern-App unterhalten.

Fast täglich können wir dadurch ein paar Minuten etwas lernen oder vertiefen. Die Langeweile ist weg und die Sprache ist ohne Anstrengung gelernt. Da es in diesen Apps auch Spiele gibt, warum nicht ein Sprachlernspiel anstelle eines sinnlosen Spiels spielen.

 

6. Sei dir der Wichtigkeit der o.g. Tipps bewusst und vergiss sie nicht!

 

Oft liest man etwas und vergisst es gleich wieder, obwohl es einem im Leben weiterhelfen würde, wenn man es anwendet. Du willst Thai schnell lernen? Dann setze die Tipps auch um! Ansonsten hab ich noch folgende Tipps für dich:

Lerne das Thai-Skript

Das thailändische Alphabet besteht aus 44 Konsonanten und 28 Vokalkombinationen sowie mehreren Tonmarkern. Außerdem enthalten die Sätze keine Leerzeichen zwischen Wörtern, nur zwischen Sätzen, Zahlen und Wörtern im lateinischen Alphabet. Es gibt keine Groß- oder Kleinbuchstaben oder sogar Satzzeichen, was es nicht leicht macht. Trotzdem lohnt es sich, Thai lesen und schreiben zu lernen und die Tonregeln zu verstehen, da der Kopf die Wörter, Aussprache und Töne besser kategorisieren und bildlich vorstellen kann. Es macht es deutlich einfacher, die Sprache zu sprechen und man freut sich, wenn man Schilder oder Speisekarten lesen kann! Besonders, wenn man Rechtschreib- oder Tippfehler entdeckt gibt es einem ein Gefühlt der Belohnung.

 

Der Ton macht die Musik

In der thailändischen Sprache werden 5 verschiedene Töne verwendet. Ein kleines Wort, das wir im Deutschen nur auf eine Art schreiben würden, kann im Thailändischen mehrere Schreibweisen und Bedeutungen haben. Daher ist es ein absolutes MUSS, die 5 Töne auseinanderzuhalten und richtig anzuwenden.

Man denke nur mal an das Beispiel: "Du musst den Hund umfahren". Je nachdem, wie man das Wort "umfahren" ausspricht ist die Bedeutung die exakt gegenteilige! Der richtige Ton entscheidet hierbei wortwörtlich zwischen Leben und Tod. Und so muss man sich das im Thailändischen vorstellen, die Betonung macht das Wort.

Die 5 Töne sind:

Fallender Ton (wie wenn man überrascht ist; hoch anfangen und eine Oktave tiefer fallen)

Aufsteigender Ton (wie wenn man etwas anzüglich sagt; im mittleren Ton anfangen, tief fallen, zurück zur Mitte)

Mittlerer Ton (wie ein Roboter, monoton in der gleichen Tonlage)

Tiefer Ton (wie der mittlere Ton, nur deutlich tiefer)

Hoher Ton (am ehesten wie ein empörter/nasaler Ton; nasal im mittleren Ton anfangen, eine Oktave höher steigen)

Ist es denn möglich, Thai schnell zu lernen?

Wie gesagt, die Ling Thai App ist ein großartiger Begleiter für Sprachlerner. Der beste Tipp ist immer noch sich jeden Tag mit der Sprache zu beschäftigen und erlerntes zu üben. Was könnte da besser als eine App sein, wenn man das Handy sowieso immer dabei hat?

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Free 100 Common Thai Phrases

Verabschiede dich von Schulbüchern

Witzige Mini-Spiele und Quiz helfen dir schnell beim Meistern einer neuen Sprache.
Übe unterwegs hunderte von Dialogen. Sprich mit unserem Chatbot über Themen des alltäglichen Lebens.
Meistere die Sprache mit umfangreichen Grammatik-Tipps und Anleitungen.
Rebecca

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